Willkommen auf der Internetseite des Hospiz im Franziskuszentrum in Friedrichshafen und der Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen e.V.

Das Hospiz im Franziskuszentrum in Friedrichshafen ist im August 1998 eröffnet worden, um schwerkranken Menschen ein würdevolles Leben und Sterben zu ermöglichen. Es steht in der Tradition der Hospizbewegung, die sich für ein Leben bis zuletzt einsetzt und dafür einen Ort der Geborgenheit und Sinnerfüllung anbietet. Träger des Stationären Hospizes ist die St. Anna-Hilfe gGmbH. Die Hospizbewegung Friedrichshafen e.V. unterstützt und fördert die Hospizarbeit finanziell und durch ehrenamtliche Mitarbeiter.

Einführungskurs für ehrenamtliche Hospizmitarbeiter/innen hat begonnen

m Mittwoch, den 17. September hat der neue Kurs begonnen. Dreizehn Frauen und ein Mann haben sich für die ehrenamtliche Mitarbeit interessiert und werden bis Mitte März 2015 zu ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter/innen ausgebildet.

nhaltlich werden verschiedene Themen bearbeitet, z.B. wie der ambulante Dienst funktioniert, was aus ärztlicher Sicht die Besonderheit der palliativen Versorgung ausmacht, aber auch Themen wie Patientenverfügung oder Seelsorge am Lebensende.

Das Ehrenamt gewinnt

Große Spendengala zum 150-jährigen Jubiläum der Volksbank Friedrichshafen

Ins Dorniermuseum in Friedrichshafen lud die Volksbank Friedrichshafen unter anderen die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen e.V. ein.

Unter dem Motto „Das Ehrenamt gewinnt“ bedachte die Volksbank nahezu 100 Vereine, Institutionen und Organisationen mit insgesamt 150 000 Euro. „Jedes Volksbankjahr wollten wir mit 1000 Euro aufwiegen“, sagte Vorstandsprecher Harald Riehle.

Statt eines Spendenübergabemarathons gab es für die mehr als 350 Gäste einen sehr unterhaltsamen und kurzweiligen Abend.

Volksbank Friedrichshafen übergibt Fahrzeug an Hospizbewegung

Dank der Großzügigkeit der Volksbanken aus Baden-Württemberg, die aus dem Topf des „Gewinnsparens“ soziale und caritative Einrichtungen unterstützen, wurden am 24.07.14 in Stuttgart, Schloss Solitude, 143 Fahrzeuge an solche Einrichtungen übergeben. Auch die Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen e.V. wurde mit einem Auto bedacht.

Einführung in die Sterbebegleitung

Für die ehrenamtliche Mitarbeit in der stationären und ambulanten Hospizbegleitung werden interessierte und engagierte Menschen gesucht. Der aktiven Mitarbeit geht eine intensive Schulung über einen Zeitraum von ca. 5 Monaten voraus. Diese beginnt im Herbst 2014 und wird unter Federführung der Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen an wöchentlichen Schulungsabenden und ganztägig an 3 Samstagen durchgeführt.

Interessieren Sie sich für diese ehrenamtliche Tätigkeit? Verfügen Sie aufgrund Ihrer persönlichen und beruflichen Situation über zeitliche Ressourcen und Flexibilität?

Dankeschönfest für die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Hospizarbeit am 24.Mai 2014 im Foyer des Franziskuszentrums Friedrichshafen

Zum Brunch ließen sich ca. 100 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer einladen, die die Bewohner und hauptamtlich Tätigen im Franziskuszentrum übers Jahr an den verschiedensten Stellen tatkräftig unterstützen: im ambulanten oder stationären Hospizdienst, bei Gottesdiensten oder Ausflügen, beim Kaffeenachmittag und vielen anderen Gelegenheiten. Sie alle wurden mit leckeren Speisen verwöhnt, die in der Küche des Hauses zubereitet worden waren. Umrahmt wurde die Feier von der Frauengesangsgruppe „SAM PUSCHAPS“ – „ANIMA“.

Ehrenamtliche begleiten Sterbende

Von Lydia Schäfer

Friedrichshafen / sz Schwerkranke und Sterbende zu Hause, in Pflegeheimen und Krankenhäusern begleiten – diesen Aufgaben stellen sich 38 ehrenamtliche Helfer des ambulanten Hospizdienstes Friedrichshafen. „Unsere Arbeit ist in der Öffentlichkeit nicht so bekannt“, bedauert Koordinatorin Birgitta Radau. Die Betreuung ist für Betroffene und Angehörige kostenlos und „eine unglaubliche Erleichterung“, berichtet Aenne Baier aus eigener Erfahrung.

Die letzten Stunden: Zu viele bleiben beim Sterben allein

Bewegendes Podiumsgespräch der Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen zum Thema „Sterbehilfe?“

Von Alexander Mayer

FRIEDRICHSHAFEN Die geplante Neuordnung der Gesetze zur Sterbehilfe, die auch Gesundheitsminister Hermann Gröhe fördert, hat die gesellschaftliche Debatte zur Sterbehilfe neu entfacht. Auch in Friedrichshafen. Am Mittwochabend diskutierte die Hospizbewegung St. Josef das Brennpunkthema auf einem Podium im Haus der kirchlichen Dienste vor rund 150 Zuhörern.

Musikalische Brücke zwischen Leben und Abschied

Lieder zum Thema „Abschied, Trauer und Trost“ hat das Gesangs-Trio Anima im Foyer des Franziskuszentrums vorgestellt

Benefizkonzert des Frauen-Vocal-Ensembles „Anima“ am 15.11.2013

Anima“ bedeutet Seele und Lebenshauch – und genau davon handeln die Lieder von Marita Hasenmüller, Angelika Fischer und Sabine Hauke. Von den Seelen, die ihren letzten Weg antreten. Und von Menschen, die zurückbleiben, die versuchen, mit der Trauer zurecht zu kommen und Trost suchen. Auch von der Hoffnung auf das ewige Licht handeln die Texte, die sie dreistimmig und ohne Verstärkung in den Raum gleiten lassen.

11. Vorarlberger Hospiz- und Palliativtag in Dornbirn

Zwölf Frauen machten sich an einem eher regnerischen Samstag auf den Weg nach Dornbirn, um sich mit insgesamt sechs Vorträgen rund um das Thema „Offene Wunden“ bei der interdisziplinären Tagung im Kulturhaus fortzubilden. Im vollbesetzten Haus mit ca. 750 Teilnehmer/innen herrschte eine intensive, aufnahmebereite Arbeitsatmosphäre. Neben medizinischen Aspekten kamen auch Themen wie Umgang mit Traumata, heilsame Methoden der Kommunikation oder Zeugnisse aus Kunst und Literatur zum Thema Sterben und Tod zur Sprache. In den Pausen kam auch der Austausch untereinander nicht zu kurz.

„Da kann kommen, was will“

Gedenkgottesdienst

Unter diesem Leitgedanken stand der diesjährige ökumenische Gedenkgottesdienst für im Hospiz verstorbene Männer und Frauen in der St. Petrus-Canisius-Kirche in Friedrichshafen. Pfarrer Herbinger begrüßte die Angehörigen und Freunde von knapp 100 Verstorbenen, dazu die Mitarbeiterinnen des Pflegeteams sowie viele der knapp vierzig ehrenamtlichen Hospizhelfer/innen, die sich die Zeit nahmen zum Innehalten, zum Erinnern, zum Trauern. Pfarrer Herbinger entwickelte die tröstende Perspektive des gläubigen Menschen anhand der Installation der Häfler Künstlerin Brigitte Meßmer.

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